Die Freienohler Pfarrer


1289 bis 1605

1289 Godefried, Pastor der Kirche in Vrigen(ole)
um 1350 Herrn Joannes van dem Vrienole: vielleicht identisch mit dem 1326 genannten Kanoniker Johannes, Sohn Wolframs von Attendorn
1375 wurde der Kirchenherr Heinrich von dem Rat, dem Bürgermeister Joh. Crumpholt, dem ehemaligen Richter Hermann Surre bei einer Verkaufsverhandlung mit dem Kloster Rumbeck gebeten, die Urkunde mit einem Siegel zu versehen, da es ihnen an einem solchen mangele. Der Titel "Kirchenherr" setzt aber Kirche und Pfarrer voraus, so dass man die Gründung der Pfarrei um diese Zeit ansetzen darf.
1417 Nach dem genannten Kirchenherrn wird als nächster urkundlich bezeugter Pfarrer  Johann Syverdes genannt. Nach Ansicht Höyncks scheint er mit dem in einer Urkunde von 1447 genannten Sigfridus Nacke, der im Gegensatz zu dem pastor parochialium (Calle) als pastor curate capelle bezeichnet wird, identisch zu sein.
1460 - 1490 Als weiterer Pastor wird 1462 ein gewisser Tillmann genannt, und zwar in einer Urkunde, in der Joh. Femme der Kirche eine Wiese schenkte (s. o.).
1490 - 1527 Im Jahre 1527 erscheint Johann up der Becke als Pfarrer in Freienohl, und zwar in einer Urkunde, in der ihm Dietrich von Plettenberg und seine Frau Ida auf Lichtmess (Darstellung des Herrn / 2. Februar) 2 ½ Malter Korn aus ihrem Zehnten zu Rüden mit der Verpflichtung verkaufen, jeden Sonntag eine Frühmesse zu feiern. Er ist wahrscheinlich mit Johannes Beck de Meschede identisch, der 1479 in Erfurt studierte.
1536 - 1542 In dem Jahr 1536 wird Jürgen Schmidt aus Grevenstein als Pfarrer in Freienohl bezeugt. Ob er unmittelbarer Nachfolger des Pfarrers up der Becke war, steht nicht fest.
1570 erscheint Conrad Hercken als Seelsorger (Vizepastor). Wie lange seine Amtstätigkeit gedauert hat, kann nicht festgestellt werden.
1578 Georg Stadelmann, gebürtig aus Werl, Prämonstratenser in Wedinghausen. In diesem Jahr nahm er auch an der Wahl eines Abtes teil. Später war Stadelmann Vikar in Rumbeck, wo er 1618 starb.

1601 bis 1789

1601 Christian Halberschmid
1615 - 1619 In einer Urkunde von 1615 finden wir den Pfarrer Godefridus Kenter aufgeführt, dessen Amtstätigkeit nur von kurzer Dauer war.
1619 - 1622 Johann Sutorius. Er siedelte 1622 nach Eversberg über.
1626 Georg Stackelberg als Pfarrverweser, Im Visitations-Protokoll vom Mai 1626 heißt es, dass Freienohl durch den Weggang des Pfarrers verwaist sei und die Pfarrstelle durch Georg Stackelberg solange verwaltet werden solle, bis der in Aussicht gestellte Geistliche die Priesterweihe erhalten habe.
1630 - 1650 Laurentius Pontanus (Brüggemann), der die Pfarrei bis zu seinem Tode betreute. Er legte als erster Kirchenbücher an. Sein Wirken fiel in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges und der grassierenden Pest.
1650 - 1654 Nicolaus Friederici bzw. Fridericus Nicolai. Er führte in Freienohl die getrennten Taufregister ein, vertauschte aber schon 1654 seine Pfarrstelle mit der in Hirschberg, von wo er weiter nach Eversberg ging und dort 1691 starb.
1655 Johann Mollendick. Er verstarb 1655.
1655 Jodocus Ludovicus Hencken, als Vizepastor bezeichneter Verwalter der Pfarrei. (Pfarrverweser)
1684 (+) Lubertus Krafft starb am 9. Januar 1684 in Freienohl. Stratmann, Pfarrverweser. Keine Daten.
1684 - 1690 Franziskus Trost aus Rüthen
1690 - 1732 Caspar Hülsberg aus Werl. Er war nach seinen Angaben bis 1692 Pfarrverweser, bis ihm 1696 die Pfarrstelle übertragen wurde. Trotz Meinungsverschiedenheiten mit einigen Gemeindemitgliedern erhielt er von diesen bei der Visitation 1716 ein lobendes Zeugnis.
1732 - 1775 Johannes Bartholdus Pöttgen. Am 18. November 1708 in Meschede geboren, wurde er am 31. Dezember 1732 zum Priester geweiht. Über die Wirksamkeit dieses Pfarrers sind verschiedene Ereignisse von besonderer Bedeutung überliefert (Kirchbau). Er legte ein neues Lagerbuch an und hinterließ verschiedene schriftliche Aufzeichnungen.
1776 - 1787 Johannes Fabri aus Hallenberg. Er wurde am 27. März 1752 als Sohn eines Lehrers und Küsters geboren und am 23. September 1775 zum Priester geweiht. Nachdem P. Tiburtius Otto aus Arnsberg eine Zeitlang die Pfarrei betreut hatte, wurde Fabri Pastor in Freienohl. Er war kränklich und starb schon mit 35 Jahren am 7. November 1787.
1787 - 1789  Nach Fabris Tod wurde Anton Maria Jürgens Pfarrer von Freienohl. Er war am 13. August 1763 in Remblinghausen geboren und am 7. April 1787 zum Priester geweiht worden. Seine Amtstätigkeit war nur von kurzer Dauer, da er dann die Pfarrstelle in seinem Heimatort Remblinghausen erhielt.

1789 bis 1833

1789 Pater Valerius Hartenfels und P. Benevutus Schmidt als Pfarrverweser
1789 - 1792 Johann Theodor Cordes. Am 1. November 1758 wurde er in Niederhenneborn, Pfarrei Kirchrarbach, geboren und 1779 zum Priester geweiht. Er war zunächst Pfarrer in Astenberg, kam dann nur bis 1792 nach Freienohl, da er in diesem Jahr zum Pfarrer von Bödefeld ernannt wurde.
1793 - 1797 Rütger Heßmann. Er stammte aus Holthausen (bei Fredeburg), Pfarrei Oberkirchen, und war am 14. August 1774 zum Priester geweiht worden. Er
wirkte einige Jahre als Schullehrer und Vikar in Winterberg und Saalhausen. 1793 erhielt er die Pfarrstelle in Freienohl, von wo er sich 1797 nach Neheim versetzen ließ.
1797 - 1806 Caspar Erlmann. Er wurde am 17.8.1767 in Grevenstein als Sohn der Eheleute Caspar Erlmann und Margarete Mertens geboren. Nach seiner Priesterweihe war er zunächst als Schullehrer und Vikar in Meschede tätig. Im Jahre 1793 unterwarf er sich dem Pfarrerkonkurs, d. h. der Prüfung seiner Fähigkeiten. Vom Vizedechant Arndts in Meschede erhielt er ein gutes Zeugnis.
Da er aber noch nicht genug praktische Kenntnisse in der Seelsorge besaß, erhielt er die Weisung, sich diese unter Anleitung eines Pastors zu erwerben. Mit dessen Zeugnis sollte er ohne weitere Prüfung eine Pfarrstelle übernehmen können. Im Jahre 1797 bewarb er sich zusammen mit dem Freienohler Pfarrer Heßmann um die Pfarrstelle in Neheim.
Als diesem der Vorzug gegeben wurde, unterwarf er sich dem Willen des Kurfürsten und nahm die freigewordene Stelle in Freienohl an. Er bat lediglich, dereinst in eine bessere versetzt zu werden, weil diese Pfarre kaum einen Mann ernähren könne.
Erlmann sorgte für die Aufbesserung der Pfarrerbesoldung und die Vermehrung des Pfarrvermögens. Im Jahre 1801 ließ er durch den Orgelbauer Georg Fromm aus Soest eine Orgel bauen. Erlmann verstarb am 13. Oktober 1806 in Freienohl.
1806 - 1821 Amandus (auch: Antonius) Speckmann (geb. in Freckenhorst). Nach dem Tod Erlmanns bemühte sich der Kaplan zu Hüsten, Peter Anton Schmidt um die Pfarrstelle. Der Großherzog von Hessen-Darmstadt, dem durch die Säkularisation das Herzogtum Westfalen zugefallen war, präsentierte jedoch den aus dem Minoritenkonvent zu Rüthen stammenden Pater Amandus Speckmann.
Er sparte damit die Pension, die er ansonsten nach der Aufhebung des Konvents hätte zahlen müssen. Amandus Speckmann leitete die Pfarrei bis zu seiner Übersiedlung nach Geseke im Jahre 1821. Nachdem in diesem Jahr Ferd. Menzeler aus Allendorf als Pfarrverweser tätig war, wurde Gottfried Kost Pfarrer.
1822 - 1833 Godefried (Gottfried) Honorius Kost. Er wurde am 4.4.1761 in Attendorn geboren, am 7.9.1786 zum Priester geweiht. Zunächst war er Franziskaner-Pater und Guarian in Attendorn, trat aber aus dem Franziskaner-Orden aus. Am 17. Juli 1822 wurde er endgültig zum Pfarrer von Freienohl ernannt. Seine priesterliche Tätigkeit musste er wegen Krankheit aufgeben. Er starb am 28.8.1833.

1822 bis 1902

 

1822 - 1833 Godefried (Gottfried) Honorius Kost. Er wurde am 4.4.1761 in Attendorn geboren, am 7.9.1786 zum Priester geweiht. Zunächst war er Franziskaner-Pater und Guarian in Attendorn, trat aber aus dem Franziskaner-Orden aus. Am 17. Juli 1822 wurde er endgültig zum Pfarrer von Freienohl ernannt. Seine priesterliche Tätigkeit musste er wegen Krankheit aufgeben. Er starb am 28.8.1833.
1833 Loholz, auch Löffelholz. Schon zu Lebzeiten von Gottfried Kost verwaltete der Seminarpriester Löffelholz die Pfarrei einige Zeit, war zunächst Pfarrverweser, dann Pfarradministrator.
1833 - 1836 Johann Nicolaus Hense. Hense wurde am 30.9.1799 in Bremen, Kreis Soest geboren. Nach seinem Studium wurde er am 25.9.1827 in Paderborn zum Priester geweiht. Seine erste Seelsorgetätigkeit übte er 6 Jahre in Menden aus. Am 13.7.1833 wurde er zum Pfarrer in Freienohl ernannt, wo er bis 1836 blieb. Hense wurde 1837 als Pfarrer nach Westönnen und später nach Östinghausen versetzt, wo er am 21. Januar 1863 starb.
1837 - 1850 Franz Anton Sporkmann. Zum nächsten Pfarrer wurde am 2. 2.1837 F. A. Sporkmann berufen, der am 7.9.1801 in Neunkirchen (Klosterwiehe) geboren worden war. Nach seinem Studium wurde er am 4.8.1827 in Paderborn zum Priester geweiht. Vor seiner Berufung nach Freienohl war er längere Zeit (1827 - 1836) als Kaplan in Fürstenberg und als Pfarrverweser in Kamen tätig. Er starb am 13.9.1850.
1848 - 1849 Anton Kaiser. Da Pfarrer Sporkmann an "Brustwasser" erkrankt war, erhielt er Ende 1848 mit Anton Kaiser eine Hilfe. 1849 -1850 Franz Habbel. Ab dem 10.11.1849 wurde Pfarrer Sporkmann durch Franz Habbel unterstützt.
1850 - 1857 Nach dem Tod von F. A. Sporkmann wurde der am 20.6.1808 in Paderborn geborene und dort auch zum Priester geweihte Franz Joseph Brand zum Pfarrverweser und 1853 endgültig zum Pfarrer bestellt. Im Herbst 1857 wurde er von der im Sauerland grassierenden Ruhr ergriffen, an deren Folgen er am 9.12.1857 starb. 1857 (+) Hogrebe. Pfarrer Brand hatte den Seminarpriester Hogrebe als Kooperator an seiner Seite. Auch dieser starb am 9.12.1857.
1858 - 1881 Johann Heinrich Adam. Am 19.1.1858 berief die bischöfliche Behörde J. H. Adam zum Pfarrer. Am 14.12.1814 in Warstein geboren, besuchte Adam das Gymnasium in Paderborn. Nach Abschluss seines theologischen Studiums erhielt er am 22.9.1840 die Priesterweihe.
Da er gut 18 Jahre als Vikar in Beringhausen, Suttrop, Madfeld und Kallenhardt vor seiner Ernennung zum Pfarrer beschäftigt war, war er mit der seelsorgerischen Betreuung der sauerländischen Bevölkerung vertraut. Er starb am 11.8.1881 in Freienohl an Gehirnentzündung.
1881 - 1882 Vakanz. In der folgenden Zeit hatte Freienohl keinen eigenen Pfarrer. Die Verwaltung der Pfarrei wurde Pfarrer Berens von der benachbarten Pfarrei Rumbeck als Pfarrverweser für Freienohl übertragen, während der Pfarrer von Arnsberg, Hellefeld und Grevenstein den sonntäglichen Gottesdienst feierte.
1882 - 1884 Im Herbst 1882 entsandte die bischöfliche Behörde mit dem Kaplan Christian Bartels einen eigenen Seelsorger. Er war Kaplan bei Pfarrer Berens in Rumbeck und Mitglied der Vinzens-Konferenz.
1884 Christian Bartels wurde von Anton Meyer, ebenfalls Kaplan bei Pfarrer Berens in Rumbeck, abgelöst.
1884 - 1902 Julius Falter. Er war am 10.10.1840 in Ostendorf als Sohn eines Lehrers geboren und von Bischof Conrad Martin am 17.3.1868 in Paderborn zum Priester geweiht worden. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Seelsorge wurde Falter zuerst als Hilfsseelsorger und Pfarrverweser, am 17.12.1886 als Pfarrer in Freienohl angestellt.
Seine unermüdliche und segensreiche Arbeit wurde von der Gemeinde dankbar anerkannt. Falter schrieb eine beachtenswerte Arbeit über den preußischen Kulturkampf, insbesondere in der Diözese Paderborn. Er starb am 9.3.1902 in Freienohl an Lungenbrand und fand hier auch seine letzte Ruhestätte.

ab 1902

1902 Keller, Vikar als Pfarrverweser
1902 - 1916 Am 10.4.1902 übernahm der Kaplan an der Propsteikirche Dortmund, Karl Steimann, die Seelsorge in der Pfarrei Freienohl. Er wurde am 16.6.1864 in Bettinghausen, Pfarrei Ostinghausen, geboren und am 6.4.1889 zum Priester geweiht.
Vor seiner seelsorgerischen Tätigkeit in Freienohl war er Vikar in Fretter und Kaplan an der Propsteikirche in Dortmund. Nach vierzehnjähriger Wirksamkeit an der St. Nikolaus Pfarrkirche in Freienohl wurde er am 3.3.1916 zum Propst an der Gaukirche zu Paderborn. In dieser Stelle blieb er bis zu seinem Tod am 14.4.1934.
1916 - 1949 Sein Nachfolger Ferdinand Gerwinn übernahm am 3.8.1916 die Pfarrei St. Nikolaus. Als Sohn eines Sparkassenrendanten am 17.7.1872 in Werl geboren, absolvierte er nach dem Besuch des Gymnasiums in Paderborn seine theologischen und philosophischen Studien in Paderborn und Freiburg.
Nach der Priesterweihe am 19.3.1896 wirkte er als Seelsorger in Oschersleben (Sachsen) und Annaburg. Im Jahre 1900 kam er als Pfarrvikar nach Bitterfeld. als Bitterfeld Pfarrei wurde hieß der erste Pfarrer der Herz-Jesu-Pfarrei Ferdinand Gerwinn. Im Jahre 1916 erfolgte seine Versetzung nach Freienohl, wo er 33 Jahre segensreich wirkte.
Im ersten Weltkrieg übernahm er, wie auch schon sein Vorgänger, die schwere Pflicht, allen katholischen Familien, die einen Angehörigen im Krieg verloren hatten, die Todesnachricht zu überbringen. Diese schwere Pflicht erfüllte er auch im zweiten Weltkrieg. Pfarrer Gerwinn ließ die St. Nikolaus Pfarrkirche renovieren und regte die Anlage eines neuen Kreuzweges an.
Dank seiner Bemühungen konnten die 1917 eingezogenen Glocken 1921 wieder läuten, ebenso wie die 1942 eingezogenen Glocken bei seinem goldenen Priesterjubiläum 1946 wieder erklingen konnten.
Besondere Verdienste hat sich Pfarrer Gerwinn um die politische Gemeinde erworben, indem er 1945 die Übergabeverhandlungen mit den Amerikanern führte und die Zerstörung Freienohls verhindern konnte.
Vor allem hierfür ehrte ihn die Gemeinde Freienohl mit der Ehrenbürgerwürde und benannte eine Straße mit seinem Namen. Pfarrer Gerwinn legte im Oktober 1949 sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Er verbrachte seinen Ruhestand in Freienohl, wo er am 3.6.1958 starb.
1949 Während der Krankheit Pfarrer Gerwinns wurde die Pfarrstelle solange (18.5.1949 - 1.10.1949) von dem pensionierten Geistlichen und Erzpriester Karl Pastuczyk betreut.
1949 - 1960 Theodor Dolle. Am 22.11.1949 wurde Theodor Dolle als Pfarrer in Freienohl eingeführt. Er war am 8.6.1896 in Eversberg geboren und nach seinem theologischen und philosophischem Studium am 13.1.1924 in Paderborn zum Priester geweiht worden.
Als junger Kaplan war er von 1924 bis 1928 in Wenden tätig und von 1928 bis 1937 als Pfarrvikar in Langscheid. Nachdem er von 1937 an als Pfarrvikar in der neu errichteten Gemeinde Hl. Geist in Iserlohn gewirkt hatte, wurde ihm 1949 die Pfarrstelle in Freienohl übertragen.
1960 zwang ihn sein Gelenkrheuma, auf die Pfarrstelle zu verzichten. Er starb am 18.10.1965 in Freienohl und wurde auf dem neuen Waldfriedhof begraben. Theodor Dolle lag die künstlerische Ausgestaltung des sakralen Kirchenraumes sehr am Herzen.
Davon zeugen die Kirchenfenster, deren Bildinhalte er mit dem Kunstmaler Wilhelm Rengshausen aus Lünen festlegte. Auch der holzgeschnitzte Kreuzweg und neue Kirchenbänke wurden durch Pfarrer Dolle angeschafft. Einige Holzskulpturen, die bei der Erweiterung der St. Nikolaus Pfarrkirche entfernt worden waren, ließ er erneuern.
1960 - 1983 Bernhard Hagemeyer. Bernhard Hagemeyer wurde am 28.10.1912 in Wuppertal-Elberfeld geboren und am 11.8.1946 in Paderborn zum Priester geweiht. Die erzbischöfliche Behörde ernannte ihn am 1.9.1946 zum Vikar an der Propsteikirche in Arnsberg und am 5.9.1955 zum Vikar in Bad Driburg.
Seine Ernennung zum Pfarrer in Freienohl erfolgte am 28.7.1960. Seiner Tatkraft verdankt die Gemeinde den Bau eines neuen Pfarrhauses, eines Schwesternhauses und eines Kindergartens, die Umgestaltung des alten Schwesternheimes zu einem Pfarrheim als Versammlungsraum für die kirchlichen Vereine.
Mit Energie betrieb Pfarrer Hagemeyer die Umgestaltung der Kirche. 1983 trat Pfarrer Hagemeyer in den Ruhestand und zog nach Paderborn, wo er 1986 verstarb und beerdigt wurde.
1983 - 2000 Werner Gerold. Am 26.7.1940 geboren wurde Werner Gerold am 21.7.1967 in Paderborn zum Priester geweiht. Nachdem er Vikar in Dortmund und Bezirksvikar in Hagen gewesen war, wurde er am 4.9.1983 zum Pfarrer von Freienohl, zusätzlich wurde er im August 1998 Pfarrverwalter in Wennemen.
Wegen eines langen schweren Krebsleidens ließ er sich zum 30.6.2000 von seinen Ämtern in Freienohl und Wennemen entpflichten und ließ sich als Seelsorger der St. Agatha Gemeinde in Sundern-Westenfeld nieder, wo er am 22.6.2001 starb und seine letzte Ruhestätte fand.
2001 Nachfolger Pfarrer Gerolds wurde 2001 Pfarrer Michael Hammerschmidt

 

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