der Wiederaufbau ...
der zerstörten Stadt in den Nachkriegsjahren
Stadtbilder
Im Jahr 1950 sind die größten Zerstörungen bereits beseitigt.
Die Walburga-Pfarrkirche hat noch keinen Helm.
Im Bereich oberhalb des Krankenhauses ist noch keine Bebauung in Sicht.
Im Jahr 1963 ist das Nachkriegs-Meschede fertig.
Das neue Rathaus steht und erste Neuentwicklungen deuten sich an:
- in der Ittmecke wird gebaut,
- das neue Fernmeldeamt steht im Rohbau,
- das Finanzamt ist errichtet.
Unten rechts im Bild steht noch das große Hotel Baxmann, das heute der neuen Straßenführung und dem Neubau der Volksbank längst gewichen ist.
Ruhrbrücke
Die zerstörte Ruhrbrücke wird wieder aufgebaut.
Der Markt (Kaiser-Otto-Platz)
Im Jahr 1949 ist die Engel-Drogerie bereits wieder aufgebaut, gegenüber beginnen erst die Bauarbeiten des Hauses Gerstgarbe.
Hinter dem "Halt-Schild" ist das provisorische Zigarren-Häuschen Gerstgarbe zu sehen.
Im Jahr 1953 macht der Wiederaufbau weitere Fortschritte.
Das Textilhaus Falke (später Krause) ist zur Hälfte bereits neugebaut, während das Haus Grawe (Jagdmoden und Textilien) noch für einige Jahre eingeschossig bleiben wird.
Auf der anderen Seite steht am Platz des ehemaligen Rathauses das Haus Josef Schultenkämper mit einer Metzgerei und der Buchhandlung Bernzen.
Bei
- der Drogerie Völker entsteht der zweite Bauabschnitt,
- das Haus Lederwaren König schließt sich an,
- und im Haus Wolff ist neben dem Porzellangeschäft für viele Jahre die Residenz der Lokalredaktion der Westfalenpost.
Im Süden des Platzes sind die Häuser Kersting und Hömberg neu aufgebaut,
links daneben steht das alte Hotel Böhmer (das früher "Haus Klocke" genannt wurde) mit
den Linden, die dem dahinter liegenden Kino den Namen gaben.
Erst viele Jahre später ist dieses Gebäude einem Neubau gewichen.
Die Walburga-Kirche
Im Jahre 1948/49 steht die Walburga-Kirche noch ohne ihre Turmhaube, das Kriegerdenkmal auf dem Platz ist noch nicht der Neugestaltung des Platzes gewichen, der im Jahre 1959 zu den 1000-Jahr-Feierlichkeiten in "Kaiser-Otto-Platz" umbenannt wurde.
Im Juni 1954 wird der Turm fertiggestellt. Auf dem Bild wird nach einem Entwurf des Warsteiner Architekten Stiegemann von der Zimmerei Wiese die Turmhaube errichtet.
Im Vergleich zu heute war das Bauen noch "günstig": Dachreiter, Turmhaube und Verputz des Turmes kosteten 60.000 DM
Im Vordergrund ist das alte Haus "Meschede-Wiemen" (Unterm Hagen) zu sehen, das der neuen Straßenführung der B 7 weichen musste und nach Enste ausgesiedelt wurde.
Altersheim
Der neuen innerstädtischen Verkehrsführung längst gewichen ist die Ernestinische Stiftung - zuerst beherbergte sie das Mescheder Krankenhaus, dann über viele Jahre das Altersheim.
