Häuser und Straßen in der Innenstadt ...
Bilder aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg und den Zerstörungen ...
Arnsberger Straße
Die Arnsberger Straße am Ortsausgang der Stadt - zur Ruhr hin noch mit großen Bäumen im 1937.
Links liegen das Haus Witte, das Christoporushaus, der alte Schlachthof, und - wenn man genau hinsieht - gibt es auch schon Benzin...
An der Arnsberger Straße lag die alte Apotheke und das Haus der Schulschwestern - siehe das Verkehrsschild(!), und nach links geht es hinauf zum Klausenberg
Beringhauser Straße
Von der Zeughausstraße blickt man in die Beringhauser Straße. Rechts liegt das Haus des Sattlermeisters Johannes Kotthoff, genannt "Gamaschen-Hännes".
Ruhrstraße
Blick von der Ruhrstraße zur Walburga-Kirche - links neben der Engel-Drogerie steht das alte Mescheder Rathaus, das im Krieg zerstört wurde.
Schützenstraße
Am Eingang zur Schützenstraße lag die Bezirkskommandantur.
Von hier aus wurden die Kreise Meschede, Arnsberg, Brilon und Wittgenstein militärisch erfaßt.
In den ersten Augusttagen 1914 wurden hier ein Reserve-Infanterie- und zwei Landwehr-Bataillone zusammengestellt.
Das Haus wurde 1945 zerstört und nicht wieder aufgebaut.
Steinstraße
In der Steinstraße lag die alte Druckerei Wullenweber, deren Inhaber auf dem Bild in der Haustür steht.Kleiner Markt
Blick über den Kleinen Markt mit dem Denkmal auf die Walburgakirche und das alte Mescheder Rathaus
Blick vom Kleinen Markt in die Steinstraße, rechts steht die Walburgakirche, links die Häuser Kersting, Hömberg, Evers und Schamoni, die alle im Krieg zerstört wurden.
Stiftsplatz
Im Haus Wigge am Stiftsplatz waren 2 Läden untergebracht - links eine Manufaktur, rechts Kolonialwaren. 1936 wurde das Haus abgerissen und an dieser Stelle die Sparkasse errichtet. Links daneben sieht man das Haus Hampen, in dem eine Wirtschaft und ein Kolonialwarenhandel untergebracht waren. Nach der Zerstörung im Jahre 1945 wurde das Gebäude neu aufgebaut.Gutenbergstraße
In der Mittelstraße, die seit der kommunalen Neuordnung Gutenbergstraße heißt, stand das "Industrie-Hotel".
Der frühere Gasthof Degenhardt hatte die Inhaber Otto Hartung, danach die Familie Jörg. Das Haus, das wegen seiner gemütlichen Räume und gepflegten Speisen ein hohes Ansehen hatte, wurde am 19.2.1945 ausgebombt.
